Entstehung







Mit dem Festivaldirektor Marten Sand entschloss sich eine Gruppe von professionellen Künstlern, in Wustrau ein Sommertheater zu etablieren, das sich durch einzigartige Produktionen und professionelle Ensemblestruktur auszeichnet.
Geschichte
2005 wurde die erste Sommertheatersaison durchgeführt. Die öffentlichen Förderungen waren knapp bemessen, so dass nur durch viel ehrenamtliches Engagement eine umfangreiche Sommerbespielung möglich wurde. Für die Theatervorstellungen stand ihm als Spielstätte dank der freundlichen Unterstützung des Ministeriums der Justiz die Richterakademie ("Zietenschloß") zur Verfügung. Schon die Eröffnungsveranstaltung "Die Seeschlacht zwischen Wustrau und Karwe" wurde ein großer Erfolg. 5000 Besucher ließen sich das Spektakel nach den Aufzeichnungen von Theodor Fontane nicht entgehen.
2006 konnte aufgrund des Erfolges im Vorjahr das Programm mit Eigenproduktionen wie "Effi Briest" von Theodor Fontane und dem Märchen "Maria und der Riese" nach einer Sage der Region vergrößert werden. Das Konzept ging auf. Die überregionale Aufmerksamkeit stieg enorm.
2007 begann mit der Tourismuspreisnominierung des Landes Brandenburgs durch den Wirtschaftsminister Ullrich Junghanns. Ein Höhepunkt war die jährliche Eröffnungsveranstaltung, die "Seeschlacht zwischen Wustrau und Karwe". Der Bau der einzig schwimmenden Seebühne Deutschlands garantierte bereits im Vorfeld eine große Medienpräsenz. Die Etablierung der Seebühne; einer traumhaften Kulisse für eine Romanfragment des Heimatdichter Theodor Fontane; verbunden mit hochkarätiger Besetzung und einem schlüssigem Gesamtkonzept führten zu einem überwältigendem Zuschauerzuspruch und einen neuen Besucherrekord. Die Vorstellungen wurden regelmässig mit minutenlangen Bravorufen, standing ovation und fast immer ausverkauften Zuschauerreihen honoriert.
2008 Das Konzept des Seefestivals trägt Früchte. Bereits zur Musical-Eröffnungsgala "Wustrau goes to Broadway" kamen rund 1000 Zuschauer. Die Wiederaufnahme der Erfolgsproduktion "Oceane" bewies, wie groß die Fangemeinde des Festivals gewachsen ist und welche umfassende Außenwirkung bereits in der vierten Saison auf Berlin und Hamburg entstanden ist.
2009 Wieder wagt das Seefestival neue Schritte: Mit der Musicalgala „A Fountain of Broadway Hits“ vor dem Seehotel Fontane Neuruppin hält das Festival Einzug in die Kreisstadt. Die einzig schwimmende Seebühne beweist mit der Eroberung neuer Standorte Flexibilität. Außerdem wurde zum fünfjährigen Bestehen des Festivals noch einmal die beliebte „Seeschlacht zwischen Wustrau und Karwe“ aufgeführt. Die große Musical-Neuproduktion „Die kleine Seejungfrau“ begeisterte die Zuschauermassen aus ganz Deutschland.
Konzept: Bei den zahlreichen Angeboten während der Sommerzeit ist ein Alleinstellungsmerkmal für ein Sommertheater unumgänglich. Das Seefestival setzt sich intensiv mit der Geschichte der Region auseinander. Daher ist der Heimatdichter Theodor Fontane der eine Teil des Spielplans, denn „Fontanefestspiele“ waren in der Region schon lang erwartet und gewünscht. Produktionen für die einzig schwimmende Seebühne Deutschlands zu entwickeln, welche man nur so in Wustrau sehen kann, ist der andere Hauptbestandteil der Spielplankonzeption. Das Seefestival hat sich zum Ziel gesetzt diese vorhandene Lücke zu schließen und eine Symbiose zwischen Natur und Kultur zu sein. Bei der Durchführung setzten wir auf professionelle und hochkarätige Künstler, die gemeinsam mit der Region (Bühnenbauten/Technik/touristische Einrichtungen), für die Region einen Einmaligkeitscharakter entwickeln.
Die regionale Einbindung
war durch den furiosen Start im Jahr 2005 von Anfang an gegeben. Die "Seeschlacht zwischen Wustrau und Karwe" ist zu einem Fest von Wustrau geworden. Über 90 Statisten aus Wustrau, Karwe und Altfriesack sind jährlich beteiligt. Außerdem wird das technische Personal, Einlasskräfte und Security mit jungen Menschen der Region besetzt, die das Theater schnell als eine festen Institution ihrer Region aufgenommen haben und sich begeistert als ein Bestandteil dessen sehen. Die Kinder spielen bei "Die kleine Seejungfrau" mit großer Disziplin und Engagement mit. Regionale Firmen, Hotels, Restaurants unterstützen ebenfalls jährlich als Sponsoren. Allen voran das Seehotel-Fontane und das Hotel Seeschlösschen. Auch die Besucherzusammensetzung zeigt deutlich, dass die Anwohner vor Ort großes Interesse an den Produktionen des Seefestivals haben. Es konnten somit Touristen und Einwohner gleichermaßen als Publikum angesprochen werden.
Planung:
Die Vermietung und Gastbespielung mit der Seebühne ist eine weitere Expansionsform. So sind bereits Gastspiele in Neuruppin geplant. Die gute Kooperation mit dem Brandenburger Theater wird ebenfalls fortgesetzt.
Die Öffentlichkeitsarbeit:
Die Möglichkeiten der Bewerbung der Veranstaltungen hängt auf der einen Seite von den finanziellen Möglichkeiten, auf der anderen von einer stetigen und guten Zusammenarbeit mit den Medien ab. In der Vergangenheit zeigte sich, dass das Seefestival auch die Medien von der Einmaligkeit des Projekts überzeugen konnte. Bereits zur ersten Vorstellung der „Seeschlacht“ berichtete „Brandenburg aktuell“ in den Nachrichten, eine ganze Sendung des Heimatjournals wurde in und um das Seefestival gedreht. 2007 sendete der RBB live von der Seebühne Ausschnitte aus der Erfolgsproduktion „Oceane“. 2008 wurde die Produktion „Wustrau goes to Broadway" mit gleich drei Live-Schaltungen im RBB übertragen. RBB-zibb, TV-Berlin, FAB, Ruppin TV sendeten jährlich Beiträge über das Seefestival. Seit 2006 existiert eine erfolgreiche Medienpartnerschaft mit „Antenne Brandenburg“. Radiosender wie: Deutschlandradio, Radio 1, Kulturradio berichteten über uns. Printmedien wie: der Tagesspiegel, Bild-Zeitung, Die Zeit, Berliner Morgenpost, FAZ, TAZ, Osnabrücker Zeitung und die regionalen Tageszeitungen Märkische Allgemeine und Ruppiner Anzeiger rezensierten verschiedene Vorstellungen. Außerdem verfügen wir über einen großen Postverteiler, mit dem wir unsere Gäste persönlich auf unsere Veranstaltungen und Partner aufmerksam machen.
Die Wirtschaftlichkeit
Kultur kann sich nur mit hohen Eintrittspreisen wirtschaftlich selber tragen. Jedoch ist es nicht unser Ziel, bestimmte Bevölkerungsgruppen von unseren Veranstaltungen auszuschließen. Die Kartenpreise sind daher der strukturschwachen Region angepasst. Damit ist das Seefestival auf öffentliche Förderung, Sponsoren und Spenden angewiesen. Für die Finanzierung der Seebühne konnten das Wirtschaftsministerium des Landes Brandenburg und die Gemeinde Fehrbellin gewonnen werden. Neben der öffentlichen Hand war die Umsetzung nur durch den Hauptsponsor aus der Wirtschaft; Firma Kultur- und Wasserbau Passon, möglich. Das Land Brandenburg, der Kreis OPR, Gemeinde und Ortsgemeinde unterstützen das Seefestival jährlich. 2007 hat das Kulturland Brandenburg (Förderung innovativer, besonderer Projekte) die Produktion „Oceane“ unterstützt. An Sponsoren wurden neben den Medienpartnern auch bereits Wirtschaftsunternehmen für das Festival aktiv. Das Resort Mark Brandenburg präsentiert sich seit 2008 als Partner des Festivals mit einer Eröffnungs-Musicalgala. Ebenfalls sind die Radeberger Gruppe & Co KG, regionale Hotels und Restaurants, Autohäuser und verschiedenste Firmen aktiv und präsent für das Seefestival eingesprungen. Die Sponsorenliste auf der letzten Seite dieser Mappe zeugt davon. Eine Unterstützung und Partnerschaft mit dem Seefestival bietet folgende Schnittstellen für Ihr Unternehmen: ständige Qualitätssicherung, professionelle Arbeitsweise, Service orientierte Kundenbindung. Eine Zusammenarbeit mit Wirtschaftsunternehmen kann einerseits den Fortbestand des Seefestivals sichern, andererseits dem Unternehmen eine interessante Plattform für Ihre Außenwirkung bieten und der angeschlosse Verein ist ebenso berechtigt Spendenquittungen auszustellen.